Gebr. Wechler Bestattungshaus

Würdevolle Beerdigungen und einfühlsame Trauerbegleitung im Raum Hildesheim

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Praktische Fragen zur Bestattung

Fragen und Antworten

zur Bestattung und Bestattungsvorsorge.

Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie einen umfangreichen Fragen-Antwortenkatalog mit häufig gestellten Fragen rund um die Bestattung zusammengestellt. Um die Übersichtlichkeit zu wahren haben wir diesen Katalog in mehrere Teilbereiche untergliedert.

Unsere geschulten Mitarbeiter überführen und pflegen den Verstorbenen und bahren ihn auf, wenn sich jemand verabschieden möchte. Wir liefern den Sarg und die Urne und alles, was in diesem Zusammenhang gewünscht wird – aber auch nur das. Wir behalten die Kosten im Blick und beraten auch diesbezüglich umfassend. An jedem Tag, zu jeder Stunde, gern auch bei Ihnen zu Haus.

Wir holen den Totenschein ein und prüfen diesen. Wir beantragen die Sterbeurkunden und informieren das Einwohnermeldeamt. Wir klären die Terminabsprachen hinsichtlich der Trauerfeier und stellen den Kontakt zum zuständigen Pastor oder einem Trauerredner her. Wir beraten bei der Wahl des Grabes, regeln alles, was auf dem Friedhof geschehen soll und wir behalten die Abläufe im Blick. Wir kümmern uns auch um die Musikwünsche, bestellen, wenn gewünscht, die Blumen und schalten die Traueranzeige. Wir drucken die Trauerbriefe und übernehmen den Versand.

Wir schreiben an die Krankenkasse, die Rentenstelle, an Versicherungen, Gewerkschaften, Arbeitgeber und erfragen die Ansprüche. Auch die Verträge/Vertragsänderungen für Rundfunk, Fernsehen und Telefonanschluß regeln wir gern. Wir hören genau hin, wenn uns Angehörige signalisieren, dass sie Dinge selbst regeln möchten. Da, wo unsere Hilfe endet, nennen wir auf Nachfrage hin gute Adressen, falls noch weiterer Rat und Entlastung benötigt wird.

Da für die rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten zuerst die Sterbeurkunden benötigt werden, gilt diesem Punkt große Aufmerksamkeit.

  • Im Todesfall benötigen wir deshalb den Totenschein (Bescheinigung vom Arzt, der den Tod feststellt). Meistens wird uns dieser am Todesort ausgehändigt – andernfalls kümmern wir uns darum.
  • Handelt es sich um eine ledige Person, brauchen wir die Geburtsurkunde.
  • Beim Tod eines Ehepartners ist die Heiratsurkunde oder das Stammbuch erforderlich.
  • Bei einer bereits verwitweten Person benötigen wir zusätzlich zur Heiratsurkunde bzw. zum Stammbuch die Sterbeurkunde des bereits verstorbenen Ehepartners.
  • Bei einer geschiedenen Person muss der Heiratsurkunde das Scheidungsurteil (mit Datum der Rechtskraft der Scheidung) hinzugefügt werden.

Diese Unterlagen müssen im Original beim Standesamt vorgelegt werden. Kurze Zeit später können wir dann den Angehörigen die Sterbeurkunden überreichen. Die Bearbeitungszeiten der Standesämter in und um Hildesheim schwanken zwischen 1 Stunde und 2 Werktagen.

Ein Leichnam soll innerhalb von 36 Stunden nach Todeseintritt in eine Leichenhalle überführt werden. Die Gesundheitsbehörden weiten diesen Rahmen jedoch auch recht unbürokratisch aus. Oftmals reicht ein Telefonanruf, um die Frist zu verlängern.

Dagegen gibt es nur ganz wenige Einwände, sodass auch die Familie das Einkleiden und Einbetten eines Verstorbenen leisten könnte. Eine Ausnahme bilden meldepflichtige Krankheiten oder andere Umstände, in denen von dem Verstorbenen Gefahren ausgehen (wobei jeder Arzt vorab sicherlich die nötigen Schutzmaßnahmen ergreifen oder erläutern würde).

Leichengift gibt es in diesem Sinne nicht. Natürlich werden aber auch bei einsetzender Autolyse (Verwesung) Keime gebildet und freigesetzt, die sich auf die Lebenden übertragen könnten. Daher sollte man immer so mit Verstorbenen umgehen, dass eine Übertragung dieser Keime weitestgehend ausgeschlossen wird. Die alltägliche Sauberkeit und Reinheit ist sicherlich als Schutz ausreichend, wobei sich dies gewiss nicht auf die meldepflichtigen Krankheiten bezieht.

Verstorbene Menschen werden ganz normal bekleidet. Die Einkleidung und die Pflege des toten Menschen wird durch unsere gut ausgebildeten Mitarbeiter geleistet. Da keiner von uns weiß, ob die Persönlichkeit und die Empfindungen eines Menschen mit seinem Tod enden, werden verstorbene Damen von unseren Mitarbeiterinnen gepflegt, bekleidet und eingebettet. Manchmal wird dieser letzte Dienst am Toten aber auch von den Angehörigen geleistet. Gern geben wir die nötigen Anleitungen dazu.

Hier gibt es keine Einschränkungen. Sicherlich liegt das auch daran, dass Trauernde ein sensibles Maß dafür haben.

Die Vorstellung vieler Menschen über die Vergänglichkeit und die äußerlichen Veränderungen eines Toten ist ziemlich stark von Ängsten und Fehlannahmen geleitet. Die weit verbreiteten Befürchtungen sind jedoch meistens unbegründet, sodass in der Regel innerhalb einer Woche nach Todeseintritt eine Abschiednahme möglich ist. Unsere geschulten Mitarbeiter sorgen für einen guten Abschied und für ein letztes unbelastendes Bild, das gut in Erinnerung behalten werden kann.

Bei der Aussegnung nimmt der engste Kreis der Angehörigen am geöffneten Sarg Abschied von einem Toten. Im Gegensatz zu einer öffentlichen Begräbnisfeier, bei der der Sarg geschlossen ist, entsteht durch das Ansehen des Toten beim Aussegnungsgottesdienst eine stärkere Nähe zum Verstorbenen. Im rituellen Zentrum der Feier steht der Abschiedssegen, der durch den Pastor gegeben wird. Üblicherweise erfolgt die Aussegnung, wenn der/die Tote aus dem bisherigen Umfeld überführt wird.

Die Trauerfeiern für Menschen ohne Kirchenzugehörigkeit werden in der Regel von Trauerrednern gestaltet und begleitet. Der Redner stimmt mit den Angehörigen die Inhalte der Trauerfeier ab, kümmert sich um die musikalische Umrahmung und verfasst die Traueransprache, die, auf Wunsch der Angehörigen, auch ein Gebet enthalten kann.

Eine Trauerfeier und die Zeit der Trauer bleibt gerade auch durch die Trauerrede in Erinnerung. Daher planen wir diesen Punkt mit größter Sorgfalt, damit die Zurückbesinnung auf die gemeinsame Lebensgeschichte in guter Erinnerung bleibt.

Es ist immer sehr feierlich und für die Trauernden bestärkend, wenn Angehörige oder Freunde in den Tagen des Abschiedes selbst aktiv werden. Sei es durch die Gestaltung des Sarges, der Trauerfeier oder durch Mithilfe, wenn der Tote zum Grab getragen wird. Wir geben hilfreiche Anleitungen und besprechen gern jedes Detail.

Ja, ohne einen Sarg ist die Einäscherung eines Verstorbenen (aus technischen, gesundheitsbehördlichen und ethischen Aspekten) nicht möglich.

Das Krematorium Hildesheim www.fbhildesheim.de steht für einen offenen Umgang mit allen Fragen rund um die Einäscherung und bietet den Hinterbliebenen an, bei der „Übergabe an das Feuer“ dabei zu sein. Für viele Menschen ist es hilfreich, diesen vordergründig pragmatischen Prozess mit zu erleben. Auch dabei begleiten wir die Trauernden. Bei dem Einäscherungsprozess kann man jedoch nicht zuschauen.

Ja, alles was im Leben zu der verstorbenen Person gehörte, gehört auch nach der Einäscherung zu ihr. Dem Verstorbenen wird nichts entnommen und nichts hinzugefügt.

Ja, durch den automatisierten Ablauf einer Einäscherung ist sichergestellt, dass eine Vermischung von Aschen verschiedener Personen unmöglich ist.

Die Urne enthält nach dem Einäscherungsprozess auch die Sargasche.

Das war früher durchaus üblich und notwendig. Für die Einäscherung im Hildesheimer Krematorium ist das Explantieren des Herzschrittmachers allerdings nicht erforderlich.

Die Einäscherung gliedert sich in mehrere technische Einzelprozesse (Verbrennung, Mineralisierung und Abkühlung). Drei Stunden nach der Übergabe an das Feuer kann die Asche in die Urne gefüllt werden.

Bevor die Einäscherung erfolgen kann, müssen verschiedene behördliche Prozesse abgeschlossen worden sein: Um sicher zu stellen, dass ein Mensch nicht in Folge einer Straftat verstorben ist, muss auch eine Untersuchung durch den Amtsarzt erfolgen, welche in der Regel durch Betrachtung und Abtastung des Verstorbenen geschieht. Die Friedhofsverwaltung muss dem Krematorium schriftlich bestätigen, dass die Urne dort einen Platz finden wird. Der Standesbeamte des Sterbeortes muss ein Dokument erstellen, aus dem hervorgeht, dass der Meldepflicht im Todesfall entsprochen worden ist. All diese Schritte können in der Regel innerhalb einer Woche erfolgen, sodass die Urne dann bestattet werden kann.

Gerade Menschen, die an der Küste leben, ihren Urlaub besonders gerne am Meer verbracht haben, sich durch Wassersport oder den Arbeitsplatz dem Meer besonders verbunden fühlen, ziehen eine Seebestattung immer häufiger in die engere Wahl.

Andere wiederum bevorzugen die Seebestattung wegen der entfallenden Folgekosten, wie Friedhofsgebühren, Kosten für Grabstein und Grabstätte sowie für deren aufwändige Pflege.

Meistens geht der Seebestattung, die nur als Urnen-Seebestattung möglich ist, eine Trauerfeier am Sarg voraus. Nach der Verbrennung übersenden wir die Urne an die Seebestattungsreederei. Die Beisetzung auf hoher See kann durch die Angehörigen begleitet werden oder auch in aller Stille erfolgen. Die Urne löst sich unter Wasser auf und gibt die Asche frei. Aus diesem Grund ist die Seebestattung für viele Menschen eine tröstliche Alternative.

Die gesamte Organisation kann bis zur Urnenbeisetzung in unseren Händen bleiben oder teilweise auch durch die Familie übernommen werden. Entgegen einer weit verbreiteten Vorstellung ist eine Seebestattung keine kostspielige Angelegenheit, sondern ist vergleichbar mit der Urnenbestattung zu Lande.

Die Nachfrage zeigt es ganz deutlich: Menschen suchen neue Wege im Umgang mit Tod und Trauer. Sie wollen ihren eigenen Vorstellungen über den Tod hinaus Geltung verschaffen und Art und Gestaltung ihrer letzten Ruhestätte möglichst frei selbst wählen. Gleichwohl haben sie bei aller Neigung zur Individualität gerade auf dem Gebiet des Bestattungswesens ein hohes Bedürfnis nach Sicherheit, Verlässlichkeit und Transparenz.

Friedwälder, Ruheforste oder Ruhwälder (um nur einige Namen dieser Institutionen zu nennen) bieten eine Form der Naturbestattung, bei der die Asche verstorbener Menschen an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt wird. Dabei handelt es sich um weitgehende naturbelassene Waldstücke, in denen man sich seinen Baum zusammen mit dem Förster aussuchen kann.

Auch hier geht der Urnenbestattung häufig eine Trauerfeier voraus. Und auch hier kann die gesamte Organisation bis zur Beisetzung in unseren Händen bleiben oder auch teilweise durch die Familie geregelt werden.

Die Höhe der Gebühren und verschiedenen Grabarten können Sie hier einsehen: Ruhwald Sottrum, Ruheforst Deister, FriedWald.

Bei der Erdbestattung entstehen längst nicht so viele Fragen wie bei einer Feuerbestattung.

Die Beisetzung erfolgt in einem Sarg aus biologisch abbaubarem Material – meistens aus Holz. Erdgräber werden je nach Grabstättenträger und Friedhofsordnung als Wahl- oder Reihengräber angeboten. In einem Reihengrab kann im allgemeinen nur ein Verstorbener beigesetzt werden. Eine Verlängerung der Ruhezeit ist dabei normalerweise nicht möglich.

Wahlgräber unterliegen dagegen nicht der strengen Ruhezeitregelung und es können so oft mehrere Verstorbene zeitlich versetzt in einem Wahlgrab beigesetzt werden, wobei häufig auch Urnen noch nachträglich in Erdgräbern beigesetzt werden können. Üblicherweise ist eine Verlängerung der Ruhezeit bei Wahlgräbern möglich. Wahlgräber können ein-, zwei oder mehrstellig sein - das bedeutet, es können je nach dem, ein oder mehrere Verstorbene beigesetzt werden.

Zweistellige Wahlgräber werden oft auch "Doppelgräber" genannt. Zweistellige- oder Doppelgräber werden vorwiegend für Ehepaare gewählt um deren Wunsch nach Gemeinsamkeit Rechnung zu tragen. Die Ruhezeit bei Einzel- oder Doppelgräbern beträgt in Hildesheim in der Regel 25 Jahre.

Noch vor einigen Jahrzehnten waren die Menschen in Bestattungsangelegenheiten sehr viel selbstständiger. Aber auch heute noch kann man fast die gesamte Bestattung selbst durchführen, ohne dass dazu ein Bestatter benötigt wird. Gern geben wir hier eine kurze Übersicht über die Dinge die geregelt werden müssen:

Bestattungsangelegenheiten

  • den Arzt benachrichtigen, wenn der Tod in der Wohnung eingetreten ist
  • Sterbefall beim Standesamt melden und Sterbeurkunden beantragen
  • Grab aussuchen, Erdaushub regeln
  • Terminfestlegung bei Stadt oder Kirche für die Trauerfeier (Kapelle reservieren)
  • Pastor oder Trauerredner ansprechen um den Bestattungsritus zu gestalten
  • Sarg besorgen (könnte man sogar selbst bauen)
  • Waschung, Einkleidung und Überführung des/der Verstorbenen durchführen (dazu brauchen Sie allerdings einen Bestatter bzw. dessen Bestattungskraftwagen)
  • Orgelspiel und evtl. sonstige musikalische Begleitung für die Trauerfeier arrangieren
  • Die Kapelle für die Trauerfeier schmücken
  • Sargträger bestellen oder Freunde darum bitten
  • Sarggebinde und Kränze bestellen oder selbst anfertigen
  • Trauerbriefe und Danksagungen bestellen oder selbst gestalten und versenden
  • Traueranzeige für die Zeitung gestalten und in Auftrag geben
  • Trauertafel in einer Gaststätte bestellen oder für Daheim planen
  • evtl. die Einäscherung im Krematorium beantragen, die Überführung (wieder mit Bestattungskraftwagen) und die Urnenbeisetzung regeln

Nachlaßangelegenheiten

  • Gesetzliche, betriebliche oder private Rente ab- oder ummelden (Hinterbliebenenrente beantragen)
  • Abrechnungen mit den Lebensversicherungen bzw. Sterbekassen
  • Krankenkasse informieren
  • Erbschein beantragen und Testament eröffnen lassen (evtl. Notar einschalten)
  • Wohnung kündigen, Regelung Haus-/Wohnungsschlüssel, Regulierung der Heizungsanlage, Abstellen von Gas und Wasser, Fenster verschließen, Stecker aus Steckdosen entfernen
  • Auto um- od. abmelden oder verkaufen
  • Telefon und Zeitungen abbestellen, Umbestellung der Post
  • Kündigung von Mitgliedschaften bei Vereinen
  • Versorgung der Haustiere, der Zimmerpflanzen, des Gartens
  • Daueraufträge bei Banken/Sparkassen ändern
  • Fälligkeit von Terminzahlungen überdenken
  • Benachrichtigung evtl. Kreditgeber, Benachrichtigung eventueller Kunden
  • Einschaltung eines Rechtsanwaltes/Notars
  • Einschaltung eines Steuerberaters

Hinsichtlich der Gestaltung einer Traueranzeige gibt es keine feststehenden Regeln. Das
Musterbuch der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung bietet eine Vielzahl von Anregungen. Die
Gestaltung und die Veröffentlichung regeln wir gern für Sie.

In Deutschland besteht ein Friedhofszwang der besagt, dass auch die Asche von Verstorbenen grundsätzlich auf einem Friedhof beigesetzt werden muss. Ausnahmen bilden hier nur die Seebestattung und die Waldbestattung.

Es ist allerdings möglich, einen kleinen Teil der Asche (ca. 4-7 Gramm) in ein verschlossenes Behältnis abzufüllen und den Angehörigen zur freien Verfügung auszuhändigen.

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