Gebr. Wechler Bestattungshaus

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Rechtliche Fragen zur Bestattung

Fragen und Antworten

zur Bestattung und Bestattungsvorsorge.

Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie einen umfangreichen Fragen-Antwortenkatalog mit häufig gestellten Fragen rund um die Bestattung zusammengestellt. Um die Übersichtlichkeit zu wahren haben wir diesen Katalog in mehrere Teilbereiche untergliedert.

Um sich als legitimierter Erbe ausweisen zu können (z.B. bei Banken) benötigt man häufig einen Erbschein. Diesen erhalten Sie über das Amtsgericht Hildesheim, Herrn Knöchelmann (Zi.214), Kaiserstr. 60, 31134 Hildesheim, Tel.: 05121/968-262, www.amtsgericht-hildesheim.niedersachsen.de Sprechzeiten nur nach Vereinbarung: Mo. - Fr. 9:00 - 12:00 Uhr. Wenn man als Erbe durch Urkunden u. Personalausweis belegen kann, dass man Abkömmling des Erblassers ist, dürfte es kaum noch Hürden geben. Den Erbschein kann man auch bei jedem anderen bundesdeutschen Amtsgericht beantragen. Auch ein Anwalt oder Notar ist dabei gern behilflich.

Auch diese Frage ist im Niedersächsischen Bestattungsgesetz www.recht-niedersachsen.de/21068/bestattg.htm geregelt:

Für die Bestattung der verstorbenen Person haben in folgender Rangfolge zu sorgen:
1. die Ehegattin oder der Ehegatte oder die eingetragene Lebenspartnerin oder der eingetragene Lebenspartner,
2. die Kinder,
3. die Enkelkinder,
4. die Eltern,
5. die Großeltern und
6. die Geschwister.

(4) Sorgt niemand für die Bestattung, so hat die für den Sterbe- oder Auffindungsort zuständige Gemeinde die Bestattung zu veranlassen.

Art und Ort der Bestattung richten sich zunächst nach dem Willen des Verstorbenen. Hat der Verstorbene Wünsche in dieser Hinsicht geäußert, so vertraut er in der Regel auf seine Angehörigen, dass sie seinen Willen erfüllen werden, denn die Ausführung des Willens des Verstorbenen ist durch keinerlei Strafbestimmung gesichert. Der Gesetzgeber geht von der Erwartung aus, dass die Angehörigen auch ohne Strafvorschrift ihren sittlichen Verpflichtungen nachkommen. Eine Feuerbestattung bedarf immer noch einer Willenserklärung welche jedoch auch durch die Angehörigen stellvertretend gegeben werden kann.

Das Bestattungsgesetz regelt hier: „Wer eine Urne nicht auf einem Friedhof oder Friedwald bestattet oder sie nicht im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen seebestattet, handelt ordnungswidrig und wir mit einer Strafe usw. usw….“

Tatsächlich; im Gegensatz zu unseren europäischen Nachbarländern, (wo Urnen auch außerhalb von Friedhöfen bestattet werden dürfen) erlauben die deutschen Behörden hier keine Ausnahme. Allerdings ist es erlaubt, Urnen aus Deutschland auszuführen, um sie im Ausland nach Landesbrauch und auch außerhalb eines Friedhofes zu bestatten.

Die Rente des Sterbemonats bleibt ungekürzt bestehen. Hinterlässt jemand keinen Ehepartner wird die Rentenzahlung für die verstorbene Person eingestellt.

Hinterbleibt jedoch ein Ehepartner, hat dieser noch Anspruch auf Weiterzahlung der Rente in voller Höhe für die kommenden drei Monate. Danach tritt die Witwen/Witwerrente in Kraft, welche gesondert beantragt werden muss. Zuständig ist hier das Rentenamt / Versicherungsamt in Hildesheim (Neues Kreishaus), Bischof-Janssen-Str. 31, 31134 Hildesheim, Telefon 309-1611. Sprechzeiten: Montag und Donnerstag von 8.00 bis 15.00 Uhr, Dienstag und Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr. Am Mittwoch sind keine Sprechzeiten.

Folgende Unterlagen müssen zur Antragstellung vorgelegt werden: Das Familienstammbuch oder eine Heiratsurkunde und eine Sterbeurkunde. Der gültige Personalausweis oder Reisepass des Antragstellers, die Bankverbindung. Der letzte Rentenanpassungsbescheid des/der Verstorbenen, sowie der Rentenbescheid und die Krankenkassenkarte des Antragstellers. Falls der Weg zum Rentenamt zu erschwerlich ist, können wir einen Hausbesuch durch einen Rentensachbearbeiter veranlassen. Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.deutsche-rentenversicherung-bund.de.

Für Beschäftigte des Landes Niedersachsen (Beamte) ist die Hinterbliebenenversorgung sehr umfangreich geregelt. Das NLBV berechnet und zahlt nicht nur die Versorgungsbezüge für die Ruhestandsbeamtinnen und -beamten, es versorgt auch deren Hinterbliebene. Die Hinterbliebenenversorung umfasst folgende Leistungen: Sterbegeld, Witwen/Witwergeld, Waisengeld, Unterhaltsbeiträge und Witwen/Witwerabfinungen. Die Versorgung, die dem/der Versorgungsberechtigten für den Sterbemonat im Voraus gezahlt wurde, wird den Hinterbliebenen oder Erben belassen. Hier finden Sie nähere Informationen: www.nlbv.niedersachsen.de

Nein. Seit dem 1. Januar 2004 ist das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkassen ersatzlos gestrichen worden. Dies hat zu einer veränderten Bestattungskultur in Deutschland geführt.

"Besonders in den neuen Ländern wird bei Beerdigungen nach kostengünstigen oder alternativen Angeboten gesucht", sagte Hermann Weber, Geschäftsführer der Verbraucherinitiative Aeternitas. Ein Drittel der Bevölkerung wolle nur maximal 2.500 Euro für eine Bestattung ausgeben. Im Durchschnitt lägen die Kosten jedoch bei rund 5.000 Euro. Dabei werde im Osten mehr gespart als im Westen. "Viele Bürger haben den Wegfall des Sterbegeldes gar nicht registriert und bemerken erst bei einem Todesfall die fehlende finanzielle Unterstützung", sagte Weber.

Dazu sehen wir kurz auf das Niedersächsische Bestattungsgesetz.

1) Leichen dürfen erst nach Ablauf von 48 Stunden seit Eintritt des Todes bestattet werden. Die untere Gesundheitsbehörde kann aus wichtigem Grund Ausnahmen zulassen.

2) Leichen sollen innerhalb von acht Tagen seit dem Eintritt des Todes bestattet oder eingeäschert worden sein. Soll die Leiche an einen anderen Ort befördert (§ 7 Abs. 3) oder eingeäschert werden, so genügt es, wenn die Leiche in der Frist des Satzes 1 auf den Weg gebracht wird.

3) Die Gemeinden können Tage bestimmen, an denen in der Gemeinde keine Bestattungen stattfinden; diese Tage sind bei der Berechnung der Fristen der Sätze 1 und 2 nicht mitzuzählen. Urnen sind innerhalb eines Monats nach der Einäscherung beizusetzen.

4) Die Bestattung darf erst erfolgen, wenn der Sterbefall durch das für den Sterbeort zuständige Standesamt beurkundet worden ist oder die ortspolizeiliche Genehmigung nach § 39 Satz 1 des Personenstandsgesetzes vorliegt. In den Fällen des § 4 Abs. muss auch die schriftliche Genehmigung der Staatsanwaltschaft nach § 159 Abs. 2 der Strafprozessordnung vorliegen.

Ja, die gibt es. Die Aeternitas-Verbraucherschutzinitiative www.aeternitas.de möchte über Bestattungsfragen aufklären und bemüht sich um mehr Transparenz in allen Belangen der Bestattungskultur. Die allgemeine Informationsdatenbank dort ist sehr umfangreich und informativ. Die Rechtsdatenbank ist wohl einmalig.